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CMD

CMD-Screening: Der erste Schritt zu schmerzfreien Tagen!

Ein CMD-Screening kann Ihre Lebensqualität verändern

Wachen Sie morgens mit Kopfschmerzen auf? Verspüren Sie ein unangenehmes Knacken im Kiefer beim Kauen? Plagen Sie wiederkehrende Nackenverspannungen, obwohl Sie bereits alles versucht haben?

Die Ursache für diese Beschwerden liegt oft dort, wo man sie zunächst nicht vermutet: im Kiefergelenk. Ein professionelles CMD-Screening kann der entscheidende erste Schritt sein, um endlich Klarheit über die Zusammenhänge zwischen Kiefergelenk und körperlichen Beschwerden zu erlangen.

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Was ist ein CMD-Screening?

Das CMD-Screening ist eine kurze Basisuntersuchung, die mit geringem Zeitaufwand Hinweise auf eine mögliche craniomandibuläre Dysfunktion liefert. Als orientierende funktionelle Untersuchung des Kausystems erfasst sie systematisch typische Anzeichen von Funktionsstörungen. Im Vergleich zur umfangreichen klinischen Funktionsanalyse ist das Screening ein schneller, effektiver Test, der in der Privatpraxis für Zahnmedizin Dr. Kent und Kollegen hilft zu entscheiden, ob eine weiterführende Diagnostik sinnvoll ist. Es dient als Frühwarnsystem für Kiefergelenk und Kaumuskulatur, bevor schmerzhafte Beschwerden entstehen.

Das Vorgehen beruht auf wissenschaftlich validierten Methoden. Studien zeigen, dass die systematische Erfassung bestimmter Merkmale eine CMD zuverlässig vorhersagen kann. Bei zwei oder mehr auffälligen Befunden ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine ausführliche Funktionsanalyse die Diagnose einer craniomandibulären Dysfunktion bestätigt.

CMD-Screening für zeitnahe Diagnosen

Etwa 30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind von CMD-Symptomen betroffen – Tendenz steigend. Viele Betroffene leiden jahrelang unter Beschwerden, ohne die wahre Ursache zu kennen. Das Phänomen: CMD ist das Chamäleon unter den Krankheitsbildern. Die Symptome sind vielfältig und werden häufig nicht auf Anhieb mit dem Kiefergelenk in Verbindung gebracht.

Ein rechtzeitiges CMD-Screening kann:

  • Frühzeitig Funktionsstörungen erkennen, bevor sich chronische Schmerzzustände entwickeln
  • Unnötige Behandlungen vermeiden, indem die tatsächliche Ursache der Beschwerden identifiziert wird
  • Zeit und Aufwand sparen, durch gezielten Einsatz weiterführender Diagnostik nur bei begründetem Verdacht
  • Langfristige Schäden verhindern, durch rechtzeitige Intervention

Ein CMD-Screening ist nicht nur bei akuten Beschwerden sinnvoll. Die Rechtsprechung verlangt vor umfangreichen zahnärztlichen Behandlungen, besonders vor der Anfertigung von Zahnersatz, die Abklärung möglicher Funktionsstörungen. Ohne diese Voruntersuchung können Komplikationen entstehen oder bestehende Probleme verstärkt werden.

Was wird beim CMD-Screening untersucht?

Das CMD-Screening in der Privatpraxis Dr. Kent und Kollegen umfasst mehrere Untersuchungsschritte zur systematischen Erfassung möglicher Funktionsstörungen:

1. Beweglichkeit des Unterkiefers

Die maximale Mundöffnung und das Öffnungsmuster werden beurteilt. Abweichungen, Einschränkungen oder bewegungsabhängige Symptome können auf muskuläre oder gelenkbedingte Störungen hinweisen.

2. Kiefergelenkgeräusche

Knack- oder Reibegeräusche beim Öffnen und Schließen werden erfasst. Sie entstehen häufig durch eine Diskusverlagerung bzw. Arthrose und können auf eine behandlungsbedürftige Fehlstellung oder Überlastung der Gelenkstrukturen hinweisen.

3. Palpation der Muskulatur

Durch Abtasten der Kaumuskulatur, Kiefergelenke sowie der Nacken- und Schultermuskulatur werden schmerzhafte oder verhärtete Bereiche identifiziert, die typisch für CMD sind und ausstrahlende Beschwerden verursachen können.

4. Prüfung der Kiefergelenkfunktion

Die Gelenke werden auf Druckempfindlichkeit, Bewegungsmuster, Stabilität und Symmetrie untersucht.

5. Analyse der Bisssituation

Es wird geprüft, ob Ober- und Unterkiefer harmonisch aufeinandertreffen. Stör- oder Frühkontakte können das Kausystem aus dem Gleichgewicht bringen.

6. Schmerzen bei Kieferbewegungen

Schmerzen bei der Kieferöffnung, Seitwärts- oder Vorschubbewegung können Hinweise auf Störungen in den Gelenken oder in den Muskeln, Sehnen und Bändern liefern.

Der Ablauf eines CMD-Screenings bei Dr. Kent

Schritt 1: Ausführliche Anamnese

Jedes Screening beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. In der Privatpraxis für Zahnmedizin Dr. Kent und Kollegen wird großer Wert darauf gelegt, genau zuzuhören und die individuelle Situation zu verstehen. Dabei werden folgende Aspekte erfasst:

  • Welche Beschwerden bestehen aktuell?
  • Seit wann treten die Symptome auf?
  • In welchen Situationen verschlimmern oder verbessern sich die Beschwerden?
  • Gab es Verletzungen oder besondere Belastungen?
  • Wie ist die allgemeine Lebenssituation (Stress, Schlaf, körperliche Belastung)?

Schritt 2: Klinische Untersuchung

Nach dem Gespräch erfolgt die systematische Untersuchung. Alle oben genannten Punkte werden gründlich überprüft und dokumentiert. Die Untersuchung dauert in der Regel 5 bis 10 Minuten und ist vollkommen schmerzfrei.

Schritt 3: Auswertung und Besprechung

Die Ergebnisse des CMD-Screenings werden sofort ausgewertet. Bei zwei oder mehr auffälligen Befunden ist eine weiterführende Diagnostik empfehlenswert. In einem persönlichen Gespräch werden die Befunde ausführlich erklärt und die nächsten Schritte besprochen.

Mögliche Empfehlungen:

  • Bei unauffälligem Befund: Entwarnung und präventive Hinweise
  • Bei leichten Auffälligkeiten: Selbstbeobachtung und Eigenübungen
  • Bei deutlichen Anzeichen einer CMD: Umfassende klinische Funktionsanalyse

Wann sollten Sie ein CMD-Screening durchführen lassen?

Bei akuten Beschwerden

  • Kieferschmerzen oder -verspannungen
  • Kopfschmerzen, insbesondere morgens oder nach Stress
  • Nackenverspannungen und Schulterprobleme
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) ohne HNO-ärztlichen Befund
  • Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen
  • Gesichtsschmerzen unklarer Ursache
  • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
  • Eingeschränkte Mundöffnung

Vor zahnärztlichen Behandlungen

  • Vor umfangreichen Zahnrestaurationen
  • Vor prothetischen Therapien (Kronen, Brücken, Implantate)
  • Vor kieferorthopädischen Behandlungen

Zur Prävention

  • Bei familiärer Vorbelastung
  • Bei Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Bei stressintensiven Lebensphasen
  • Zur regelmäßigen Kontrolle der Kiefergelenkfunktion

CMD-Screening vs. Klinische Funktionsanalyse: Was ist der Unterschied?

Das CMD-Screening ist eine Basisuntersuchung, die erste Hinweise liefert. Es ist vergleichbar mit einem Orientierungstest, der mit relativ geringem Aufwand eine Risikoeinschätzung ermöglicht.

Die klinische Funktionsanalyse ist deutlich umfangreicher und wird nur durchgeführt, wenn das Screening Auffälligkeiten zeigt oder ein begründeter Verdacht besteht. Sie umfasst:

  • Detaillierte Bewegungsanalysen
  • Die Anfertigung einer Diagnostikschiene zur Identifizierung des Knirschverhaltens
  • Umfassendes Abtasten aller einzelnen beteiligten Strukturen
  • Auswertung der statischen und dynamischen Okklusion
  • Belastungstests der Kiefergelenke
  • Computergestützte Bewegungsaufzeichnung
  • Ggf. weitere bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT, DVT)

Während das CMD-Screening etwa 5 -100 Minuten dauert, nimmt eine vollständige Funktionsanalyse meist eine Stunde oder länger in Anspruch. Beide Verfahren ergänzen sich optimal: Das Screening identifiziert Risikopatienten, die Funktionsanalyse liefert dann die detaillierte Diagnose als Grundlage für die Therapieplanung.

Behandlungsmöglichkeiten nach einem positiven CMD- Screening

Zeigt das CMD Screening Auffälligkeiten, empfiehlt die Privatpraxis für Zahnmedizin Dr. Kent und Kollegen eine umfassende klinische Funktionsanalyse. Diese liefert die genaue Diagnose und bildet die Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan nach dem bewährten TEAMS-PLUS®-Konzept.

Das TEAMS-PLUS®-Konzept – Ganzheitliche CMD-Therapie

Dr. Kent hat basierend auf über 25 Jahren Erfahrung und internationalen Fachkenntnissen ein ganzheitliches Therapiekonzept entwickelt, das auf sechs Säulen basiert:

 T – Triggerpunkttherapie zur schnellen Schmerzlinderung

 E – Eigenübungen für zu Hause

 AAufbissschienen (funktionstherapeutisch, diagnosebezogen)

M Manuelle Therapie durch spezialisierte Physiotherapeuten

 SSelbstbeobachtung und Verhaltensänderung

PLUS – Ergänzende Maßnahmen (Akupunktur, Botox, Gelenkspülngen ( Arthrozentese), Entspannungsübungen, Stressmanagement, Ernährung, etc.)

Dieser ganzheitliche Ansatz berücksichtigt nicht nur die zahnmedizinischen Aspekte, sondern bezieht auch muskuläre, neurologische und psychosoziale Faktoren ein. Dadurch wird nicht nur das Symptom, sondern die Ursache behandelt – für nachhaltige Linderung und langfristige Besserung.

Die Vorteile eines CMD-Screenings in der Privatpraxis Dr. Kent

  • Expertise und Erfahrung: Dr. Hamdi Kent ist seit 1994 Zahnarzt, seit über 25 Jahren auf CMD spezialisiert und Autor eines der meistverkauften CMD-Fachbücher im deutschsprachigen Raum. Diese Erfahrung fließt direkt in die Diagnostik ein.
  • Modernste Diagnostik: Die Praxis nutzt moderne, präzise Verfahren wie computergestützte Funktionsanalysen, digitale Bewegungsaufzeichnung, hochauflösende Bildgebung und validierte Screening-Protokolle.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Das Screening betrachtet nicht nur den Kiefer, sondern auch Körperhaltung, Muskulatur und psychosoziale Faktoren.
  • Zeit und Aufmerksamkeit: Für die Erstuntersuchung wird eine Stunde oder mehr eingeplant – ohne Hektik, mit individueller Betreuung und Raum für eine gründliche Diagnostik.
  • Interdisziplinäres Netzwerk: Bei Bedarf erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Orthopäden, HNO-Ärzten und weiteren Fachrichtungen, um alle Aspekte der CMD zu berücksichtigen.

Häufig gestellte Fragen zum CMD-Screening

Ist ein CMD-Screening schmerzhaft?

Nein, das CMD-Screening ist vollkommen schmerzfrei. Es werden lediglich Bewegungen beobachtet und Bereiche abgetastet. Bei der Palpation kann es in verspannten Bereichen zu einem Druckgefühl kommen, aber es werden keine schmerzhaften Prozeduren durchgeführt.

Wie lange dauert das Screening?

Ein umfassendes CMD-Screening dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Zusammen mit der Anamnese und Besprechung sollten Sie etwa 30 bis 45 Minuten einplanen.

Kann ich gleich nach dem Screening mit einer Behandlung beginnen?

Das hängt vom Befund ab. Bei leichten Auffälligkeiten können bereits erste Maßnahmen wie Eigenübungen oder Verhaltensempfehlungen gegeben werden. Bei deutlichen Anzeichen einer CMD ist zunächst eine ausführliche Funktionsanalyse sinnvoll, um die genaue Diagnose zu stellen und einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln.

Übernimmt die Krankenversicherung den Wert der Behandlung?

Als Privatpraxis richtet sich die Privatpraxis Dr. Kent und Kollegen an Patienten mit Privatversicherung sowie Selbstzahler. Privatversicherungen übernehmen in der Regel die Investition für das CMD Screening im Rahmen der Funktionsdiagnostik. Bei Selbstzahlern wird vor der Untersuchung über den Wert der Behandlung informiert.

Kann ich auch ohne akute Beschwerden ein CMD-Screening machen?

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Viele Funktionsstörungen entwickeln sich schleichend. Ein präventives Screening kann helfen, Probleme zu erkennen, bevor sie zu manifesten Beschwerden führen. Besonders vor umfangreichen zahnärztlichen Behandlungen ist ein Screening sinnvoll.

Selbsttest: Erste Hinweise auf eine CMD

Bevor Sie einen Termin vereinbaren, können Sie selbst erste Hinweise prüfen. Typische Anzeichen sind u. a. Kiefergelenkgeräusche, Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen am Morgen, ein unangenehmes Bissgefühl, eingeschränkte Mundöffnung, Beschwerden im Kiefer- oder Kaumuskelbereich, Ohrgeräusche ohne HNO-Befund, Zähneknirschen sowie wiederkehrende Gesichtsschmerzen. Treffen zwei oder mehr dieser Punkte auf Sie zu, ist ein professionelles CMD-Screening empfehlenswert.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin

Warten Sie nicht, bis aus Funktionsstörungen chronische Beschwerden werden. Ein CMD Screening schafft schnell Klarheit und weist den Weg zu mehr Beschwerdefreiheit. Die Privatpraxis für Zahnmedizin Dr. Kent und Kollegen in Bochum ist auf CMD spezialisiert und behandelt Patienten mit dem TEAMS-PLUS®-Konzept erfolgreich und auch überregional.